EINE GROBE
BESCHREIBUNG EINES TRAININGS/EINER SCHULUNG
SCHEMATISCH IN METAPHERN
PHASE I
1. ES BEGINNT MIT DER ORIENTIERUNG
Das beste Kartenmaterial (nicht das Navi im Auto) ist nutzlos, wenn Du nie gelernt hast, eine Karte zu lesen, um deine Position zu bestimmen. Stell dir vor, der Himmel ist grau bedeckt, du stehst irgendwo auf freiem Felde und möchtest die mögliche Richtung deiner nächsten Schritte bestimmen... Selbst, wenn Du genau weißt, wo Du ankommen willst, musst Du deine jetzige Postion bestimmen können, da Du sonst in die wahrscheinlich falsche Richtung gehen könntest.
"Wir wissen nicht, wo es hingeht, aber wir marschieren schon mal los", oder "Ich weiß genau, wo ich nicht hin will", ...klingt lustig, ist aber nicht schlau.
BEVOR IRGENDWAS IN IRGENDEINE RICHTUNG LOSGEHEN KANN, MUSS DIE EIGENE POSITION BEKANNT SEIN!
- Wo stehe ich, stehen wir? -
2. DIE RICHTUNG BESTIMMEN
Gleich was zum Ziel erklärt wird und wie groß das Ziel auch sein mag, es muss ein reales Ziel sein, dessen Erreichbarkeit dem gesunden Menschenverstand endspricht. Dazu zählt beispielsweise nicht, zu glauben, aus einem Esel ein Rennpferd machen, oder sich selbst Geld auf`s Konto quatschen zu können.
EIN GROSSARTIGES ZIEL SOLL NICHT ENTMUTIGEN, SONDERN ETWAS ERWECKEN!
- Wo will ich, wollen wir ankommen? -
PHASE II
1. DIE REISE PLANEN
Die Wege des geringsten Widerstandes sind selten die Wege, die zum gewünschten Ziel führen, denn dann würde ja jeder diesen Weg gehen und alle wären erfolgreicher, denn je. ...so ganz ohne Fleiß, ohne Anstrengung.
Nein, es warten Hindernisse, Umwege, Höhen und Tiefen, aber auch Teilerfolge... Es wird nie nur bergauf, nie nur berab gehen. Die Motivation, die Leistungsbereitschaft, die Willenskraft und das Durchhaltevermögen, werden auf dieser Reise mehrfach und immer wieder auf`s Neue geprüft. Sich darüber noch vor Reiseantritt im Klaren zu sein, ist nicht nur wichtig, sondern Voraussetzung für jede Form des gewünschten Erfolges.
- Bin ich, sind wir wirklich bereit? -
2. JEDE REISE BEGINNT MIT DEM ERSTEN SCHRITT
Wie bei jeder Reise üblich, werden Koffer gepackt. Nützliches kommt mit, Ballast wird zurückgelassen. Dies kann nun viel bedeuten und ist abhängig von vielen Faktoren. Es wird immer Dinge geben, die einem Ziel im Weg stehen könnten und es gibt Menschen, die sich halt nicht für jede Herausforderung eignen. Die Entscheidung, wer, oder was diese Reise mit antritt, oder wer, oder was leider nicht dabei sein kann, ist nicht selten die erste wirklich schwere Prüfung, die schlußendlich aber zu bestehen ist.
- Wie ernst ist es mir, ist es uns? -
PHASE III
1. INS HANDELN KOMMEN
Jeder einzene Schritt ist entweder geplant, oder folgt zumindest dem Plan. Es ist durchaus erlaubt, manchmal auch notwendig, den Pfad zu verlassen, solange das Ziel focussiert ist und bleibt. Nicht immer läßt sich jedes Hindernis bewältigen. Es bedarf dann entweder mehrere Anläufe, oder die Erwägung eines Umweges. Solange nach dem Hindernis auf den geplanten Pfad zurückgefunden wird, ist das kein Beinbruch. Auch einmal zu rasten, oder zu pausieren ist wichtig, denn auch die beste Taschenlampe leuchtet nicht ewig, wenn nicht hin und wieder mal die Akkus aufgeladen werden. ...dann ist`s sonst plötzlich schnell dunkel.
- Bin ich, sind wir konzentriert bei der Sache? -
2. SICH SELBST NEU KENNENLERNEN
Die Reise zu einem Ziel ist nie eine Gerade. Es geht auf und ab, mal links ausweichen, mal rechts. Nicht alles klappt auf Anhieb, nicht alles wird sofort gelingen. Mal geht es beschwerlich nach oben, dann wieder angenehm runter. Da das Ziel doch eher ein Hohes ist, geht es deutlich häufiger beschwerlich nach oben, als erholsam runter.
Die Reise birgt sicher kleine Erfolge und glückliche Momente, aber auch echte Niederlagen, welche demotiviertende Spuren hinterlassen werden.
Die Frage, ob ein großartiges Ziel erreicht wird, beantwortet sich in der Art und Weise, wie mit Teilerfolgen und Niederlagen umgegangen wird.
- Habe ich, haben wir die Power, dieses Ziel zu erreichen? -
